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Der Ehrentag: Queere Spoken Word Poetry

Kunst und Aktivismus sind unzertrennlich miteinander verbunden.
Queer Slam München stellt euch im Rahmen des Ehrentages queere Künstler*innen vor, die sich über ihre Kunst hinaus ehrenamtlich engagieren. Die Poet*innen präsentieren euch eigene Texte zu ihrem Engagement und erzählen in kurzen Interviews von ihrem Ehrenamt oder Aktivismus.
Line-Up:
Zoa (neutral)

Zoa ist seit 6 Jahren Aktivist*in. Seit zwei Jahren hat sich Zoa in Vollzeit dem Aktivismus gewidmet, geht keiner Lohnarbeit nach, sondern sieht den eigenen Aktivismus als Arbeit an. In einer Welt die in Flammen steht, in der Genozide ignoriert werden und die in den Faschismus steuert, ist keine Zeit für das Kapital zu arbeiten. Stattdessen braucht es radikalen und konsequenten Widerstand.
Sina Bahr (sie/ihr)

Sina Bahr arbeitet als Redakteurin und ist als Poetin oft auf Lesebühnen und Poetry Slams zu sehen. Sie erhielt 2024 den Titel der Münchner Poetry Slam Stadtmeisterin und stand im Finale der Bayerischen Meisterschaften 2024 sowie 2025. Ihre Texte sind ehrlich, oftmals politisch und gehen unter die Haut. Als Tierschützerin engagiert sie sich in der Münchner Organisation Animal Help Espania e.V. mit Partner-Tierheimen in Spanien, die sie mehrmals im Jahr besucht und vor Ort unterstützt. Ihre Liebe zu Tierschutztieren wurzelt in ihrer Kindheit und treibt sie an, jenen eine Stimme zu geben, die selbst keine haben – aber so dringend eine brauchen. Darum gründete sie die ehrenamtliche Lesebühne Frei Schnauze, um Spenden zu sammeln und mithilfe von Kunst für das Thema Tierschutz zu sensibilisieren.
Theresa Aurelia (sie/ihr)

Theresa Aurelia wuchs in einem kleinen Dorf bei Eichstätt auf, zog jedoch früh los, um die Welt zu entdecken. Aktuell lebt und schreibt sie in Regensburg. Als Krankenschwester, Rettungssanitäterin, angehende vegane Ernährungsberaterin und Aktivistin verbindet sie ihre Berufe mit dem Schreiben und anderen Ausdrucksformen der Kunst. Mal sati(e)risch, manchmal persönlich, oft gesellschaftskritisch, immer ein bisschen politisch verleiht sie Themen wie Tierbefreiung, Klimagerechtigkeit, Antikapitalismus, Antifaschismus und anderen strukturellen Ungerechtigkeiten intersektional ihre Stimme. Am Tag des Ehrenamtes wird sie insbesondere über Tierrechtsaktivismus sprechen und literarisch erfahrbar machen, warum die Befreiung von Tieren untrennbar mit der Befreiung aller verbunden ist.
Der Ehrentag ist eine gemeinsame Initiative des Bundespräsidenten und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Weitere Informationen hier.